Der Modellclub und seine Geschichte

1990

Unser Club hatte einen Stand beim Dorffest im Juli und natürlich bei der 900-Jahr-Feier im September. Auch kann festgestellt werden, daß sich der Verein richtig etabliert hat. Erstmals werden die Arbeitsplätze knapp und können während der Vereinszeiten nur von mehreren gleichzeitig genutzt werden.

1989

Alles fieberte auf die 900-Jahrfeier in Eningen im nächsten Jahr hin. Leider mußte in diesem Jahr auch eine "Kröte" geschluckt werden. Uns wurde vom Besitzer des Geländes Buchrain die Erlaubnis entzogen, hier zu fliegen. Der Grund für uns war nicht ganz nachvollziehbar, aber es hatte wohl mit der Benützung des Zufahrtsweges zu tun. Hier mußten sich mit Nicht-Mitgliedern des MCE wohl unschöne Dinge ereignet haben. Der Verein hat nun leider wieder ein ortsnahes Gelände weniger.

1988

Da der Club seit Bestehen noch immer nicht sein eigenes Gelände hat, wurde eine Beteiligung an einem anderen Gelände erwogen. Die lokalen Gegebenheiten waren allerdings so, daß wir wegen Sicherheitsbedenken absagen mußten. Schade, schade, ..aber Safety First!!

1987

In diesem Jahr konnten wir mit einer Ausstellung in der Volksbank Werbung für unseren Club und unser Hobby machen.

1986

Es wurde erstmals ein "Fahrdienst" für die Vereinsjugend eingerichtet. Sehen konnte man uns beim Eninger Kongreß, wo ein Abwurf eines Fallschirmspringers von einem Flugzeug gemacht wurde.

Hier sehen wir die Modell-Springertruppe neben ihrem Sportflieger. Auch beim Tischtennisturnier holten wir in diesem Jahr einen Pokal.

Ein Vergleichsfliegen fand unter schwierigen Wetterbedingungen auf Ennabohl statt.

1985

Hinsichtlich der lokalen Feste fand man den Verein natürlich aktiv beim Jubiläum der Feuerwehr und beim 9. Eninger Becherschießen.

Der Vereinsausflug ging nach Glay, Frankreich, wo auch der Vereinspokal geflogen wurde.

1984

Der Vereinspokal wurde dieses Jahr mit einem Vereinsflugzeug ausgetragen und man erwog einen Ausflug in die Vogesen zum Grand Balon.

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in ganz besonderes Flugzeug fand zum Verein: ein sogenanntes Ringflügel-Modell. Diese Konstruktion ist schwer zu fliegen, weil sie recht instabil ist. Es wird berichtet, daß mehrere dieser Tragflächenringe benötigt wurden, bis Pilot und das Fluggerät zueinandergefunden hatten.

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Aber: es flog wirklich, wie auf dem Bild zu sehen ist.

1983

Ganz neue Technik zog in die Clubräume des MCE. Eine vereinseigene Entwicklung stellte der "HAI" dar, der in GFK-Technik hergestellt wurde.

1982

Das war ein ganz ruhiges Jahr, in dem man erwog am Böblinger Wettbewerb teilzunehmen, was auch auf private Initiative hin geschah. Ein bemerkenswertes Stück handwerklichen Könnens und Beweis einer sehr guten Kameradschaft war die Geburtstagstorte für Herbert Kozel. Die Torte kam vom Konditor, aber das Flugzeug oben drauf wurde selbst hergestellt. Das Flugzeug besteht zu 100% aus Eszet-Schokoladeschnitten und ist eßbar. Hierzu hat Hermann Eissler sich Schablonen für die Einzelteile aus Sperrholz ausgesägt. Auf diese Schablonen wurde dann die Schokoladenschnitte aufgelegt und mit der Laubsäge ausgesägt.

Die Einzelteile wurden nicht etwa mit Zuckersirup zusammengeklebt, nein, der Zuckerklumpen hätte sicher die Aerodynamik, zumindest aber die Optik gestört. Statt dessen wurden die Schokoladenteile kunstvoll miteinander verschmolzen. Die Detailtreue ging so weit, daß sogar die Tragflächen eine Profilierung bekamen, indem sie unter vorsichtigster Hitzeeinwirkung verformt wurden.

1981

In diesem Jahr baute der Club eine Telemaster als Ausbildungsflugzeug für die Anfänger. Beim Jubiläum des DLRG und beim Tischtennisturnier in Eningen schlug man sich wacker.

Holm- und Rippenbruch wünscht der

Modellclub Eningen unter Achalm e.V.