Der Modellclub und seine Geschichte

1980

Gekrönt wurde dieses Jahr durch die Teilnahme am Jubiläum der Eninger Feuerwehr und der Teilnahme am Kinderfest. Hierzu baute man kurzerhand eine "Bleriot"

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1979

Das 10-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Charlieu wurde unter aktiver Teilnahme des MCEs gefeiert. Im Sommer konnte die Vereinsjugend auf unser Jugendlager auf der Uracher Alb und im Spätsommer wurde der Vereinspokal ausgefochten. Siegreich ging man auch aus dem örtlichen Tischtennisturnier hervor.

1978

Man hatte sich dem Modellsport insgesamt verschrieben, jedoch hatte die Fliegerei schon immer die größeren Reize gegenüber anderen Modellarten. Was gibt es aber schöneres, als an einem sehr heißen Sommertag nicht in brütender Hitze auf dem Flugplatz zu stehen, sondern am kühlen Baggersee in Kirchentellinsfurt mit einem Segelboot zu entspannen.

Man organisierte auch in diesem Jahr eine Ausstellung und ein Vereinspokalfliegen.

Ausflug nachMontbeliard, Frankreich

Weil man nicht genau wußte, wo der Modellflugplatz gelegen war, wurde auf dem Verkehrsflugplatz in Montbeliard nachgefragt. Da es hier keinen Modellclub gab und man von den Modellen sichtlich begeistert war, hat die Flugplatzaufsicht unseren Mitgliedern einen etwas abgelegeneren Teil des Fluggeländes zur Verfügung gestellt. Das kann nun wirklich nicht jeder sagen, daß man mit seinen Modellen während des Urlaubs auf einem richtigen Flugplatz geflogen ist.

1977

Erstmalig wurde in diesem Jahr die Anwesenheit eines Flugleiters zur Bedingung. Während der Winterzeit fand für alle Mitglieder ein Theorieseminar statt. Erwähnenswert ist noch, daß ab diesem Jahr der Verein Mittel zur Anschaffung von Werkzeugen und Verbrauchsmaterialien bewilligte. So konnten nun Maschinen angeschafft werden, die sonst niemand zuhause hatte.

1976

Der Modellclub hatte damals auch Start- und Landemöglichkeiten im Arbachtal. Im September fand das Fliegen um den Vereinspokal statt. Etwa in dieser Zeit erfreuten sich diese Fokker-Modelle großer Beliebtheit.

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Heute noch dekoriert eines dieser Exemplare unser Clubheim.

Uhu-Wettbewerb 1976

Auch auf dem Buchrain in Eningen wurde vorwiegend mit Segelflugzeugen geflogen. Dort wurde im Jahr 1976 Der Uhu-Wettbewerb organisiert. Teilnehmen konnten alle interessierten Jugendlichen und Kinder aus Eningen.

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Ausflug nach Charlieu

Die Gemeinde Charlieu war von den Modellfliegern so begeistert, daß man 1976 den Saal des dortigen Rathauses ausräumte und der Modellclub Eningen eine Ausstellung mit ihren Modellen organisierte. In Charlieu war das Interesse so groß, daß der Bürgermeister von Charlieu kurzfristig darum gebeten hatte, doch Prospektmaterial in französischer Sprache mitzubringen. Das war gar nicht so einfach, denn dieses gab es allenfalls bei der Fa. Graupner in Kirchheim. Ein kurzes Telefonat, und schon saß jemand im Auto und holte die Prospekte ab. Am nächsten Tag war man bereits unterwegs nach Charlieu.

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Die Krönung der Veranstaltung sollte ein Bonbonabwurf über der Stadt sein. Das war aber alles etwas kompliziert, da in unmittelbarer Nähe der Abwurfstelle keine Start- und Landemöglichkeit gegeben war. Deshalb mußte aus recht großer Höhe abgeworfen werden, so daß die Bonbons beim Aufprall sicher zerstört worden wären. Um dies nicht geschehen zu lassen, studierte man die Aerodynamik des Bonbons. Die Sinkgeschwindigkeit sollte mittels eines Papierfähnchens verringert werden. Durch ein Loch in einer Ecke des Papiers wurde ein Ende des Bonbonpapiers hindurchgewickelt und umgefaltet, so daß es hielt.

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Nachdem die ideale Größe experimentell ermittelt war, wurden viele bunte Fähnchen geschnitten. Es versteht sich von selbst, daß alle Fähnchen auch einen Aufdruck hatten: "Der Modellclub Eningen u.A. grüßt seine Freunde".

Da der Abwurf nun auch aus größerer Höhe erfolgen konnte, wurde beschlossen, daß man von dem erhöht gelegenen Sportplatz der Nachbargemeinde Glay aus starten werde. Von dieser Anhöhe hatte man eine gute Sicht auf das weiter unten im Tal gelegene Charlieu. Mit Augenmaß und etwas Glück wollte man den Marktplatz treffen. Leider gab es sprachliche Probleme, so daß der Abwurf dann nicht über Charlieu, sondern über Glay durchgeführt wurde. Die Aktion war ein voller Erfolg und Hermann Eissler erinnert sich noch genau, welches Aufsehen diese Aktion erregt hat und wie viele Kinder durch die Gassen rannten, um die Bonbons einzusammeln.

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1975: Umzug in die Schillerschule

Mit dem Abriß des alten Schulhauses in Eningen stand der Umzug in die Schillerschule an. Die Räume wurden in eigener Regie saniert und ausgebaut. Trotzdem blieb Zeit um einen Jugendwettbewerb zu organisieren. Der Verein hatte sich im letzten Jahr weiter aufgebaut und man unternahm im November einen Ausflug nach München in das Deutsche Museum. Erstmalig wurde im Sommer ein Jugendwettbewerb veranstaltet. Es gab aber auch genügend andere Arbeiten für Alt und Jung mit dem Umzug und der Renovierung der neuen Clubräume.

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Es war natürlich klar, daß die Einweihung ordentlich gefeiert wurde.
Hier im Bild Herr Bürgermeister Zeller und Herr Fromann, der Direktor der Schillerschule.

1974

Man widmete sich der Konsolidierung des Vereins und des Vereinslebens. In den neuen Räumen wurden zahlreiche Modelle gebaut. Ansonsten machte man sich Gedanken über einen möglichen Umzug, da die alte Schule neueren Bauvorhaben Platz machen mußte und die eben renovierten Räume aufzugeben waren. Dafür konnten Pläne geschmiedet werden, wie die in Aussicht gestellten größeren Räume unter dem Dach der Schillerschule für den Verein herzurichten waren.

Im Winter 1973/74 wurde ein zweites legendäres Flugzeug gebaut, die "Caravelle". Sie wurde zum Seglerschlepp und Lastenabwurf mit Fallschirmen eingesetzt. Auch dieses Modell ist noch erhalten. Mit diesem Modell wurden 1976 die Bonbons über Glay abgeworfen, näheres siehe 1976, Ausflug nach Charlieu.

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In 1974 entstanden mehrere Flugzeuge: Ein Fieseler Storch, der in der damaligen Zeit zu den anspruchsvollsten und sehr aufwendig zu bauenden Modellen überhaupt gehörte und eine Fokker D VII unseres Gründungsmitglieds Franz Breiteneicher.

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Die Vereinsgründung 1973

Vor allen anderen Orten waren die Gespräche mit Herrn Bürgermeister Zeller in Eningen nicht nur sehr weit gediehen, sondern der werdende Verein hatte 1973 einen begeisterten Förderer an seiner Seite. In dem alten Schulhaus in der Hauptstraße konnte der Verein bald einen Raum für sich herrichten und beziehen. Da man nun Möglichkeiten und vor allem Platz zum Bauen hatte, wuchs die Luftflotte des Vereins sehr schnell.

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Im Gründungsjahr 1973 wurde in Eningen eine Modellausstellung organisiert.

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Die Interessengemeinschaft 1970

Der Grundstein unseres Verein wurde während einer Begegnung unseres Gründungsmitglieds Hermann Eissler mit Spaziergängern im Jahre 1970 gelegt. Hermann Eissler hatte damals schon ein funkgesteuertes Motormodell "Elektra" mit einem 3,5 cm³-Motor. Die Begegnung fand statt auf seinem "Gütle" im Gewann Ennabohl zwischen Pfullingen und Gönningen.

Die Passanten waren die Brüder Kozel, die von dieser Technik sofort begeistert waren. Übrigens ging das Urmodell aller unserer Flugzeuge nicht zu Bruch, ist original erhalten, und befindet sich immer noch im flugfähigen Bestand seines Erbauers.

Nach wenigen Wochen hatten beide Brüder Kozel ebenfalls eine "Elektra". Obwohl diese Herrn noch nie ein Modell geflogen oder gebaut hatten, vergrößerten sie sofort die Spannweite und den Antriebsmotor. Diese beiden Modelle wurden deshalb als "Super-Elektra" bezeichnet, sie wurde nach damaligen und heutigen Verhältnissen dieser Bezeichnung in allen Punkten gerecht.

Es sprach sich bei Kollegen von Hermann Eissler und den Brüdern Kozel sehr schnell herum, welche Attraktion dieses Hobby ausübt. Auch in der Region war zum damaligen Zeitpunkt das Fliegen von drei ferngesteuerten Modellen eine äußerst selten zu beobachtende Sensation.

Schnell hatten sich unsere nun acht Gründungsmitglieder zunächst zum Training zusammengefunden. Aus den spontanen Zusammenkünften wurden schnell regelmäßige Treffen, worauf man entschied, im Jahr 1972 über eine Vereinsgründung nachzudenken. Nun wendete man sich an alle umliegenden Gemeinden mit dem Ziel, einen geeigneten Standpunkt für einen Verein zu finden. Auf Grund des Wohnortes zweier Gründungsmitglieder kam Eningen ins Gespräch.

Holm- und Rippenbruch wünscht der

Modellclub Eningen unter Achalm e.V.